Die Elektronenröhre lebt...

 

 

      

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Das Heizungsmodul

Basis der Funktion einer Elektronenröhre ist die von der Kathode erzeugte Elektronen-
emission. Die notwendige Temperatur wird durch die Röhrenheizung erreicht. Für die
Prüfung, insbesondere aber für die Messung der Röhrenfunktion ist daher eine möglichst
konstante Emission, d.h. eine konstante Röhrenheizleistung notwendig!

Dieses Gleichspannungsheizungsmodul ist für vier 'Heizarten' ausgelegt. Der Transformator
hat vier Sekundärwicklungen und ist grosszügig überdimensioniert. Drei Wicklungen
versorgen die eingesetzten Längsregler, die vierte wird für eine weitere potentialfreie
geregelte Spannung von 9 V, 0,2 A verwendet. Diese Spannung kann für eigene
Anwendungen genutzt werden. Jede der Sekundärwicklungen ist einzeln abgesichert!
Ein weiterer Längsregler erzeugt eine Spannung von 12 V, 0,2 A und versorgt den Lüfter.

 

Leistungsdaten

  • 6,3 Volt 2 Ampere +/- 2%         Konstantspannung                (E-Röhren)
  • 1,2-12,6 Volt 2 Ampere *          Regelbar                               (z.B. D-Röhren)
  • 0,3 Ampere +/- 1 %                  Konstantstrom                       (P-Röhren)
  • 0,1 Ampere +/- 1 %                  Konstantstrom                       (U-Röhren)
  • Regeneriertasten für E und U-Röhren

Die Regeneriertasten erhöhen den Nominalwert der Heizungsversorgung für die Dauer der
betätigten Taste um 20 %. Der Arbeitsbereich der Konstantstromquellen beträgt dabei für
P-Röhren ca. 30 V, für U-Röhren ca. 60 V. Die logarithmische Einstellcharakteristik der
regelbaren Heizspannung erlaubt eine problemlose Einstellung für alle Röhren mit geringen
Heizspannungen wie z.B. D-Röhren. Damit ist dieses Modul für die gängigsten
Heizungsarten geeignet.

      * Der Kühlkörper für die Längsregler ist für eine maximale Verlustleistung von 20 W berechnet. Diese Auslegung
        ermöglicht einerseits eine kompakte Bauform des Modules, andererseits kann der weite Einstellbereich der
        regelbaren Heizspannung damit erreicht werden. Eine höhere Verlustleistung entsteht daher bei einem Betrieb
        unterhalb einer Spannung von 6,3 Volt bei Nutzung des maximalen Stromes von 2 Ampere. Ein Dauerbetrieb von
        z.B. 4 Volt bei 2 Ampere ist daher nicht möglich.         

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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